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fummel
wählt fummel
fu' fu' wä'``°^` ́
WELLT FORM : ÄLLL!
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nun gut. Es sei.
Suchen wir also: die Weltformel. Wo liegt sie verborgen?
Wo befindet sich: dieses so einzige Erzdokument,
das das Testament unseres Weltgeistes ist....
das Wissen der kosmischen Intelligenz...
Ist eine Sicherheitsabschrift denn dieser soliptischen Chronik hienieden
je auffindbar, wirst Du sie lesen, oh Mensch, und verstehen?
wo könnte das sein?
wo?………………………..………………………ah: ka: sha ................
wo weilest Du?
Gedanke G***es?
Singe Dich uns!
Wir flehen!
Von wo tätest Du's?
Wo lebst denn Du?
Ach!
Sprich!
Eröffne!
.....
Wo?
In den Höhlen?
Oder den Höhen des Daches der Welt, des Himalaya?
Am Grunde des Ozeans,
dort in den unerhorchten Ruinen versunk'ner Atlantis?
Im Fundamente des Maccu Picchu,
in der Cheopsburg tiefwahrer Mathematik,
im dem heiligen Peter geweiheten Tempel in Christus?
Im goldenen Kleinod, dem strahlenden Liebespalaste der Sikhs?
In des Altais allwissendem Feuer?
Eingraviert längs der chinesischen Mauer?
Vergraben im ewigen Eis der Antarktis,
das - ganz schon sein Gegenteil - schmelzbereit uns
mit der Endlichkeit irdischer Mutter erschreckend vertraut macht?
Auf der Trabantin undunkelig niemals erblickter Rückseitenfläche?
Oder gar dort im Kerne, im inneren Herzen der Luna?
In den Gebirgen des Mars, in den Nebelmeeren des Neptun?
Vielleicht in des Plutos stählerner Machtbombenphysis?
Im Hitzemeer des Sonnengottes,
im lächelnden Lichtstaube jener Pleiaden?
Dort in des Orions edelem Stern-Archipel?
Hier...?
Dort...?
Dieses...?
Jenes...?
.....
Nein.
Oh, nein.
Die unermessliche Weisheit hat einen anderen Platz ausgewählt,
um den Weltschatz (denn das sind ihre eignen Juwelen)
in Sicherheit allzeit zu wiegen.
Ist ein Platz von solch hochhohem Schutze,
dies Schild von so leuchtender Klarheit...
Seine Wahl, sie spricht von des Geistes Geist,
des Genius Genie, des Lichtes Lichte...
Kein anderer wäre wohl denkbar,
hätten wir diesen erst gänzlich erfasst,
in dem stille erglänzenden Adel seiner Einfachheit.
Denn höre, oh Menschheit, hör' dies:
Des Allmächtigen Himmels urewiges Wissen
liegt tausend- und vielfach verborgen:
In jedem je lebenden Erdenmensch,
jedem Kind, jedem Greis,
jedem liebenden Paar,
in jedes Verzagten, jedes Jubelnden,
jedem im Sternenfluge sich erkennenden Seelengespinste...
Ob gewusst, ob geahnt, ob gepriesen, verleugnet,
ob hochkultiviert oder ob in dem grobem Geschreie
der dunkleren Kräfte sich wild exponierend:
In jedem einzelnen Menschenkinde
ruht eine Hektographie der heiligsten Kenntnis verborgen.
Der Eisenbahnschrankenwart, den es einst gab,
der in dunkele Tiefen sich abseil'nde Bergwerkgeselle,
der lustvoll im Sauerteig knetende Brotbäckermeister,
die Eisprinzessin im Piroutte-Taumel sich sausend,
die nachtschichtgebeutelte Krankenschwester,
besorgte Seufzer verströmend,
die's Kleinkind ernährende Mutter...
Die dunkelrotlippige Hure,
der gottlose Gauner,
der zukünft'ge elende Mörder,
der eigenen Transformation in die sanfte Vergebung
als höchsten Gerichte entgegenblickend sich ausliefernd...
Die weise Schamanin, die Trommel, die Pfeife befragend,
der düstre Tyrann voller Blutrunst, der leinengewand'te Asket,
seiner heiligsten Kontemplation federleicht bald entschwebend…
Ihnen allen wohnt inne die Abschrift genau jener ersten Vokabel,
jener einzigen Weltsymphonie, jenes Lichtscheins der Schöpfung -
verborgen, verkümmert vielleicht, vielleicht auch versandet
in dörrender Abtrennung, ach!, von dem kosmischen Flusse...
niedergedrückt als vermeintlich nur gestriges,
oftmals gegeisselt als Irr- und als Abergedachtes...
So furchtbar verschmiert, so verwahrlost,
so grausam dem Tod durch die kläglichste Nachlässigkeit,
durch das Fehlen auch noch der geringsten Verantwortlichkeit
gerade eben und immer und immer und immer noch wieder entkommen...
Ho! Halleluja! Namaste!
Uns singen die Engel:
"Hach! Wecket sie auf!
Erweckt jene heilig-verschloss'ne Smaragdtafel zu ihrem Glanze,
in dem sie Euch zugedacht wurde, damals,
die Wiege im Schoß Eurer Mutter,
herabgefunkelt im Silberfaden der Seelenfahrt.
Und lasset sie leuchten, Ihr bunten,
Ihr vielgestaltig von einer Verkörp'rung
zur nächsten erwachten Geschöpfe
der erdeumspannenden Allmutter,
seid doch entzündet vom Geiste
des mächtigen Vaters im Himmel der Himmel!
Erschliesset den siebenfach' Siegelgesang in Euch jetzt:
Jetzt.
Das heisst: Heute.
In dieser Sekunde.
Von klumpiger Erdfeuchte, schwarzem und steinernem Dröhnen
durch des Fleisches rubinrote brennende Macht- wie auch Liebesgelüste
in des Sonnengeflechtes gold-golden verheissendes Leuchten
so weiter in luftdurchflutete Waldesgemächer des Herzens,
in dem sich die Menschheit vereint zu Geschwistern in Gott
hinauf in die schwingend' Gefilde, in denen sogar dieses Singen
sich glitzernd erst eben gebar in das heil'ge Juwel,
das Euch sehen lässt, was noch nie Eure Augen erfassten -
und nun dort, von der Lichtkrone
nadelstichspitzem Kristallgipfel
öffnest Du Dich,
oh Mensch,
Amethyst,
in den Weltraum
hinein.
Siehe Gott.
Dann lächle.
Und sing."
28.09.09
this blog contains thoughts caught or created by my friend soeren hellwege in northern germany. not too alert in electronic media and aware of the value of a pure and unpoisoned life he keeps his distance from the internet - thus it is my honourable duty to release his stream of posts into this world. welcome, feel free to read, to dive and to reflect! slowly a wide-spread, an open-minded conversation may emerge from this hidden place... a. goretzki
Samstag, 14. November 2015
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