Mittwoch, 24. Juni 2015

soul ray power... look!

the difference between reading a book and reading an e-book is destined by the alternating balance of the powers.

our eyes are radiating soul energy. regarding a tree, reading a book, looking into the eyes of a beloved person, scanning the vegetables at the market, probably even viewing a movie - it all means: casting your core power into the world, touching reality with the quality of seeing. it is an activity: realizing the present by the antennas of your perception.

dealing with the digital media surface, this very direction, the flow of consciousness, love and percepton is inverted. the helpful light range, the option to enlarge the letters in your text application… the comfort given by a computer screen already reveals it:
you are not longer the active part of this utopic harmony between man and machine. you, your eyes, your soul are violated by the rays casted by the machine in front of you. you may deal with it, but be aware of not loosing your space, the extent of your aura.  do not become smaller. you are great and you have to stream this fact into the world - the material layer as well as the angel sphere. 
it is your duty. read a book! get in love again with those white leaves of the tree of knowlegde, taste their flavour again, and help to raise new isles of real life.

Dienstag, 16. Juni 2015

ripe relation

of course family relation doesn’t mean harmony by itself.
to call a person in my live „brother“ or „sister“ doesn’t mean
that our hearts beat together or that we are deeply in love.
it is just a hint to our shared origin:
to our spirits’ father : heaven and our bodies’ mother : earth.
we have the same ancestors : everyone of us : human beings.
what can emerge from this : is our deal.
depends on our range of development and progression.

Montag, 15. Juni 2015

findelkind geist fahrzeug welt

Ich bin ein Findelkind. Bin ich ein Waise? Es liegt an mir, den Mut aufzubringen, meinem wahren Vater gegenüberzutreten. Das ist natürlich eine Metapher. Ich habe einen leiblichen Vater und eine leibliche Mutter und ich verneige mich vor dem Schicksal derer, die das von sich nicht sagen können. Doch auf diesem Feld des eigentlichen Seins scheint mir keine bildliche Sphäre so schlüssig wie die der Abstammung. Kein Metaphernwald tönt so fruchtbar wie der des Wachsens und Erwachsens.

Wovon soll denn mein Geist abstammen, wenn nicht vom großen, vom ganzen, vom - the whole is the holy - Heiligen Geist? Wovon soll denn mein Leib abstammen, wenn nicht vom großen Leib der Schöpfung, Mutter Erde?

Seltsamerweise scheint mir das Letztere, die Abstammung meiner Physis, zwar auch unheimlich, doch selbstverständlicher. Grundsätzlich ist es offenbar einfacher, der Mutter gegenüberzutreten, als dem Vater. Wer als Jugendlicher ohne Führerschein heimlich den Wagen der Eltern zu Schrott gefahren hat, weiss wahrscheinlich, wovon ich spreche. Es ist ein Schuldgeständnis, das Ungemütlichkeit verursacht. Und doch mag das Unheimliche der Mütter den Zorn der Väter überwiegen.*

Ich habe bis heute keinen Führerschein und ich habe bis heute keinen Wagen zu Schrott gefahren. Doch die Annahme einer wie auch immer gearteten Schuld macht es mir leichter, mir die Größe meiner kosmischen Eltern vorzustellen, sie erlebbar zu machen. Das ist seltsam und traurig. Es scheint meine Veranlagung zu sein, und ich ahne und spüre, wie der dunkle Kreis der Priester sich diese Veranlagung zunutze machen möchte.

Vater Himmel und Mutter Erde haben kein Automobil auf vier Rädern, das wir unerlaubt entwenden könnten. Sie haben ein Raumschiff, für das es keinen Führerschein gibt und das trotzdem von einem  Kreis von Menschen gesteuert wird. Werden diese Menschen oder werden wir alle gemeinsam - und das heisst: werde ich - es schaffen, das Raumschiff Erde (Buckminster Fuller) vor dem Sturz in den Abgrund zu bewahren? Luzifer lauert, Ahriman reibt sich die Hände und Satan legt schonmal Holz nach. Eine heisse Angelegenheit.



*
Mephistopheles
Ungern entdeck' ich höheres Geheimnis.
Göttinnen thronen hehr in Einsamkeit,
Um sie kein Ort, noch weniger eine Zeit;
Von ihnen sprechen ist Verlegenheit.
Die Mütter sind es! –

Faust
Mütter! –

Mephistopheles
Schaudert's dich?

Faust
Die Mütter! Mütter! – 's klingt so wunderlich!

Mephistopheles
Das ist es auch. Göttinnen, ungekannt
Euch Sterblichen, von uns nicht gern genannt.
Nach ihrer Wohnung magst ins Tiefste schürfen;
Du selbst bist schuld, daß ihrer wir bedürfen.

aus: GOETHE: FAUST - der Tragödie zweiter Teil

LA RETE DELLA STORIA per p.p.pasolini

LA RETE DELLA STORIA per p.p.pasolini
s.hellwege 2015

A. Goretzki: Rhapsody for String Orchestra - for Soeren Hellwege

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caboclo industrial

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Wie kann ich denken?

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Soeren Hellwege 2019