Ein liebevolles Bewusstsein der alten Stammeskulturen, zusammengefasst
im Begriff des Germanischen in all seinen Dimensionen, mit seinem vollen Potenzial,
bereinigt und geheilt von jeglichem völkischem Reichswahn.
Eine lebendige und herausfordernde Inspirationswelle aus jüdischer Perspektive,
der mit Dankbarkeit und Ehrerbietung begegnet wird und die sich stets verankert weiss
in jüdischem Leben und Brauchtum, das sich seines Raumes hierzulande sicher sein darf.
Ein agiles und frohes Nationalbewusstsein in der demokratischen Überlieferung
des 19. Jahrhunderts, die Wachheit der studentischen Bewegung als Impuls begreifend,
ohne sie in bornierter Arroganz über die Weisheit der Stände und Gewerke zu stellen.
Christliche Kirchen, die ihre Türen ohne Allmachtsanspruch offenhalten,
sich verstehend als permanente Revolution des Geistes und des Herzens,
von dort aus anerkennend die immerwährende Relevanz der Naturvölker.
Einen starken, stolzen und diskursiven Atheismus, der auf Voreingenommenheit verzichtet,
etwaige Berührungsängste fallen lässt, glaubhaft Freiheit lehrt und die Wissenschaft nicht
wie eine Waffe vor sich herträgt, sondern ihr - wie einem Kind - Wurzeln und Flügel bietet.
Ein gutes Maß an arabischem und islamischem Weltverständnis, wie es
seit Jahrhunderten vom Süden her als Wissen- und Leidenschaft heraufleuchtend
die mitteleuropäischen Kulturen erweitert, begeistert und befruchtet hat.
Das Versprechen,
allem Neuem grundsätzlich
offen gegenüberzutreten.
Auch wünsche ich Deutschland eine überall gegenwärtige Kenntnis der Tatsache,
dass mit der Namenspatronin Europa eine Prinzessin - mithin eine Kraft - geehrt wird,
deren Ursprung eben gerade ausserhalb des europäischen Territoriums liegt.
Denn die Idee namens Europa zu leben bedeutet doch wohl das folgende:
Das Fremde als kostbaren, als unentbehrlichen Impuls verstehen und willkommen zu heissen -
dies aber, ohne die eigenen Wurzeln und Stämme zu vergessen.
Denn Vergessen wäre Verrat.
Und ein solcher ist keinem Vorvater, ist keiner Urmutter zuzumuten -
welcher der flüchtig skizzierten Ströme sie auch immer zugehören mögen.
this blog contains thoughts caught or created by my friend soeren hellwege in northern germany. not too alert in electronic media and aware of the value of a pure and unpoisoned life he keeps his distance from the internet - thus it is my honourable duty to release his stream of posts into this world. welcome, feel free to read, to dive and to reflect! slowly a wide-spread, an open-minded conversation may emerge from this hidden place... a. goretzki
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